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Finanzen

Plenardebatte über Steuerbelastung der „arbeitenden Mitte“

Der Bundestag hat am Donnerstag, 16. November 2023, erstmals über einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion mit dem Titel „Arbeitende Mitte stärken – Steuerbelastung senken“ (20/8861(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) beraten. Im Anschluss an die Aussprache wurde die Vorlage zur federführenden Beratung an den Finanzausschuss überwiesen.

Antrag der CDU/CSU

Der Antrag sieht vor, dass im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel der Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag für das sächliche Existenzminimum um zwölf Prozent steigen sollen.

Das Kindergeld für 2024 sei entsprechend anzuheben und die bis 2022 bestehende Stufung für kinderreiche Familien ab dem dritten und vierten Kind wiedereinzuführen, heißt es in dem Antrag. (vom/bal/16.11.2023)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Pau, Petra

Bundestagsvizepräsidentin

Petra Pau

Petra Pau

© Deutscher Bundestag/Stella von Saldern

Steiniger, Johannes

CDU/CSU

Johannes Steiniger

Johannes Steiniger

© Johannes Steiniger/Tobias Koch

Schrodi, Michael

SPD

Michael Schrodi

Michael Schrodi

© SPD_Bundestagsfraktion/Photothek

Glaser, Albrecht

AfD

Albrecht Glaser

Albrecht Glaser

© Albrecht Glaser

Müller, Sascha

Bündnis 90/Die Grünen

Sascha Müller

Sascha Müller

© Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion/ Stefan Kaminski

Görke, Christian

Die Linke

Christian Görke

Christian Görke

© DiG/ Thomas Kläber

Herbrand, Markus

FDP

Markus Herbrand

Markus Herbrand

© Markus Herbrand/ K. Wallraf

Brehm, Sebastian

CDU/CSU

Sebastian Brehm

Sebastian Brehm

© Sebastian Brehm/ Lutz Wolf

Pau, Petra

Bundestagsvizepräsidentin

Petra Pau

Petra Pau

© Deutscher Bundestag/Stella von Saldern

Dokumente

  • 20/8861 - Antrag: Arbeitende Mitte stärken - Steuerbelastung senken
    PDF | 139 KB — Status: 17.10.2023
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Reden zu Protokoll: Kasper, Carlos (SPD)


Überw 20/8861(Dokument, öffnet ein neues Fenster) beschlossen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
Finanzen

Abgesetzt: Erhöhung von steuer­lichen Freibeträgen für Arbeitnehmer

Ein Mann arbeitet an einem Metallwerkstück.

Die Erhöhung von Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag und Kindergeld für die arbeitende Mitte ist Thema einer Debatte im Bundestag. (© picture alliance / dpa | Bernd Wüstneck)

Die geplante Abstimmung über einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion mit dem Titel „Arbeitende Mitte stärken – Steuerbelastung senken“ (20/8861(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) wurde von der Tagesordnung des Bundestages am Donnerstag, 25. April 2024, wieder abgesetzt. Der Finanzausschuss hatte dazu eine Beschlussempfehlung (20/11061(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorgelegt.

Antrag der Unionsfraktion

Die Unionsfraktion fordert in ihrem Antrag, den steuerlichen Grundfreibetrag und den Kinderfreibetrag für das sächliche Existenzminimum um zwölf Prozent anzuheben, das Kindergeld für 2024 entsprechend zu erhöhen und die bis 2022 bestehende Stufung für kinderreiche Familien ab dem dritten und vierten Kind wiedereinzuführen.

Nachdem das Bürgergeld zum 1. Januar 2024 um rund zwölf Prozent erhöht worden sei, sei es wichtig, nun auch ein deutliches Signal für Leistung zu setzen, heißt es zur Begründung. Arbeit müsse sich lohnen, Beschäftigung attraktiver sein als der Bezug von Sozialleistungen. Die Fraktion zeigt sich überrascht, dass das Bundesfinanzministerium den Grundfreibetrag um nur acht Prozent und den Kinderfreibetrag um knapp zehn Prozent anheben wolle, obwohl nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts das sozialhilferechtlich definierte Existenzminimum die Untergrenze für das einkommensteuerliche Existenzminimum bilde und nicht unterschritten werden dürfe. (vom/23.04.2024)

Dokumente

  • 20/8861 - Antrag: Arbeitende Mitte stärken - Steuerbelastung senken
    PDF | 139 KB — Status: 17.10.2023
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 20/11061 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Fraktion der CDU/CSU - Drucksache 20/8861 - Arbeitende Mitte stärken - Steuerbelastung senken
    PDF | 188 KB — Status: 15.04.2024
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
Finanzen

Unionsantrag zur Senkung der Steuerbelastung abgelehnt

Der Bundestag hat am Donnerstag, 16. Mai 2024, einen Antrag der CDU/CSU-Fraktion mit dem Titel „Arbeitende Mitte stärken – Steuerbelastung senken“ (20/8861(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) abgelehnt. Er folgte damit einer Beschlussempfehlung des Finanzausschusses (20/11061(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Gegen den Antrag stimmten die Koalitionsfraktionen SP'D, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, dafür votierten die CDU/CSU und die Gruppe Die Linke. Die AfD-Fraktion enthielt sich. Die Beratung des Antrags war am 25. April von der Tagesordnung abgesetzt worden.

Antrag der Unionsfraktion

Die Unionsfraktion forderte in ihrem Antrag, den steuerlichen Grundfreibetrag und den Kinderfreibetrag für das sächliche Existenzminimum um zwölf Prozent anzuheben, das Kindergeld für 2024 entsprechend zu erhöhen und die bis 2022 bestehende Stufung für kinderreiche Familien ab dem dritten und vierten Kind wiedereinzuführen.

Nachdem das Bürgergeld zum 1. Januar 2024 um rund zwölf Prozent erhöht wurde, sei es wichtig, so die Fraktion, nun auch ein deutliches Signal für Leistung zu setzen. Arbeit müsse sich lohnen, Beschäftigung attraktiver sein als der Bezug von Sozialleistungen. Die Fraktion zeigt sich überrascht, dass das Bundesfinanzministerium den Grundfreibetrag um nur acht Prozent und den Kinderfreibetrag um knapp zehn Prozent anheben wolle, obwohl nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts das sozialhilferechtlich definierte Existenzminimum die Untergrenze für das einkommensteuerliche Existenzminimum bilde und nicht unterschritten werden dürfe. (hau/vom/16.05.2024)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Pau, Petra

Bundestagsvizepräsidentin

Petra Pau

Petra Pau

© Deutscher Bundestag/Stella von Saldern

Herbrand, Markus

FDP

Markus Herbrand

Markus Herbrand

© Markus Herbrand/ K. Wallraf

Steiniger, Johannes

CDU/CSU

Johannes Steiniger

Johannes Steiniger

© Johannes Steiniger/Tobias Koch

Schrodi, Michael

SPD

Michael Schrodi

Michael Schrodi

© SPD_Bundestagsfraktion/Photothek

Gottschalk, Kay

AfD

Kay Gottschalk

Kay Gottschalk

© Kay Gottschalk/ Felix Dornig

Müller, Sascha

Bündnis 90/Die Grünen

Sascha Müller

Sascha Müller

© Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion/ Stefan Kaminski

Rainer, Alois

CDU/CSU

Alois Rainer

Alois Rainer

© Alois Rainer/ Tobias Koch

Heselhaus, Nadine

SPD

Nadine Heselhaus

Nadine Heselhaus

© Nadine Heselhaus/Simon Thon

Wissler, Janine

Gruppe Die Linke

Janine Wissler

Janine Wissler

© DIE LINKE. im Hessischen Landtag, CC BY 4.0/ Hanna Hoeft

Klüssendorf, Tim

SPD

Tim Klüssendorf

Tim Klüssendorf

© Tim Klüssendorf

Pau, Petra

Bundestagsvizepräsidentin

Petra Pau

Petra Pau

© Deutscher Bundestag/Stella von Saldern

Dokumente

  • 20/8861 - Antrag: Arbeitende Mitte stärken - Steuerbelastung senken
    PDF | 139 KB — Status: 17.10.2023
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 20/11061 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Fraktion der CDU/CSU - Drucksache 20/8861 - Arbeitende Mitte stärken - Steuerbelastung senken
    PDF | 188 KB — Status: 15.04.2024
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Beschlussempfehlung 20/11061(Dokument, öffnet ein neues Fenster) (Antrag 20/8861(Dokument, öffnet ein neues Fenster) ablehnen) angenommen

Tagesordnung

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Ausdruck aus dem Internet-Angebot des Deutschen Bundestages

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw46-de-arbeitende-mitte-976598

Stand: 22.08.2026