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Auswärtiges

Bundeswehr soll ein Jahr länger im Südsudan bleiben

Die Bundeswehr soll sich weiterhin an der von den Vereinten Nationen geführten Friedensmission im Südsudan (Unmiss) beteiligen. Wie die Bundesregierung in einem Antrag (21/1371(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) schreibt, sollen unverändert bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden können, die „Führungs-, Verbindungs-, Beratungs-, Beobachtungs- und Unterstützungsaufgaben“ übernehmen und bei der technischen Ausrüstung und Ausbildung truppenstellender Nationen helfen sollen. Der Bundestag hat am Mittwoch, 10. September 2025, erstmals über den Antrag beraten. Im Anschluss an die Aussprache wurde der Antrag zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Die Federführung übernimmt der Auswärtige Ausschuss.

Schutz von Zivilpersonen

Der Einsatz erfolge auf Grundlage der Resolution 1996 (2011) und folgender Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Aufgabe der UN-Mission im Südsudan ist laut Antrag der Schutz von Zivilpersonen, die Beobachtung der Menschenrechtslage, die Absicherung der Bereitstellung humanitärer Hilfe und die Unterstützung bei der Umsetzung des Friedensabkommens und des Friedensprozesses. 

Das Mandat ist bis Ende Oktober 2026 befristet. Die einsatzbedingten Zusatzausgaben beziffert die Bundesregierung für diesen Zeitraum auf rund eine Million Euro. (ahe/10.09.2025)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Nouripour, Omid

Bundestagsvizepräsident

Omid Nouripour

Omid Nouripour

© Omid Nouripour/Stefan Kaminski

Wadephul, Dr. Johann David

Bundesminister des Auswärtigen

Dr. Johann David Wadephul

Dr. Johann David Wadephul

© Tobias Koch

Otten, Gerold

AfD

Gerold Otten

Gerold Otten

© Gerold Otten/ Studio Loske

Schmid, Dr. Nils

Parlamentarischer Staatssekretär der Verteidigung

Dr. Nils Schmid

Dr. Nils Schmid

© SPD/Susie Knoll

Amtsberg, Luise

Bündnis 90/Die Grünen

Luise Amtsberg

Luise Amtsberg

© Bündnis 90/Die Grünen / Stefan Kaminski

Glaser, Vinzenz

Die Linke

Vinzenz Glaser

Vinzenz Glaser

© Vinzenz Glaser/ Gökhan Önol

Mayer, Stephan

CDU/CSU

Stephan Mayer

Stephan Mayer

© DBT/Inga Haar

Koch, Heinrich

AfD

Heinrich Koch

Heinrich Koch

© Heinrich Koch/ Hauser

Coße, Jürgen

SPD

Jürgen Coße

Jürgen Coße

© Jürgen Coße/ Maximilian König

Nouripour, Omid

Bundestagsvizepräsident

Omid Nouripour

Omid Nouripour

© Omid Nouripour/Stefan Kaminski

Dokumente

  • 21/1371 - Antrag: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 167 KB — Status: 27.08.2025
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Überw 21/1371(Dokument, öffnet ein neues Fenster) beschlossen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
Auswärtiges

Bundeswehreinsatz im Südsudan um ein Jahr verlängert

Der Bundestag hat am Donnerstag, 16. Oktober 2025, nach halbstündiger Aussprache die von der Bundesregierung geforderte Fortsetzung der Bundeswehrbeteiligung an der von den Vereinten Nationen geführten Friedensmission im Südsudan (Unmiss, 21/1371(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) beschlossen. In namentlicher Abstimmung votierten 494 Abgeordnete für den Antrag der Bundesregierung, 72 lehnten ihn ab. Es gab vier Enthaltungen. Zur Abstimmung lagen eine Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses (21/2117(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) und ein Bericht des Haushaltsausschusses gemäß Paragraf 96 der Geschäftsordnung des Bundestages (21/2118(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vor, wonach der Antrag „mit der Haushaltslage des Bundes vereinbar“ ist.

Bundeswehreinsatz im Südsudan „Unmiss“

Antrag der Bundesregierung

Wie die Bundesregierung schreibt, sollen unverändert bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden können, die „Führungs-, Verbindungs-, Beratungs-, Beobachtungs- und Unterstützungsaufgaben“ übernehmen und bei der technischen Ausrüstung und Ausbildung truppenstellender Nationen helfen sollen. 

Der Einsatz erfolge auf Grundlage der Resolution 1996 (2011) und folgender Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Aufgabe der UN-Mission im Südsudan ist laut Antrag der Schutz von Zivilpersonen, die Beobachtung der Menschenrechtslage, die Absicherung der Bereitstellung humanitärer Hilfe und die Unterstützung bei der Umsetzung des Friedensabkommens und des Friedensprozesses. 

Das Mandat ist bis Ende Oktober 2026 befristet. Die einsatzbedingten Zusatzausgaben beziffert die Bundesregierung für diesen Zeitraum auf rund eine Million Euro. (ahe/hau/16.10.2025)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Ramelow, Bodo

Bundestagsvizepräsident

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

© DBT/ Inga Haar

Rachel, Thomas

CDU/CSU

Thomas Rachel

Thomas Rachel

© Thomas Rachel/ Tobias Koch

Koch, Heinrich

AfD

Heinrich Koch

Heinrich Koch

© Heinrich Koch/ Hauser

Heinrich, Gabriela

SPD

Gabriela Heinrich

Gabriela Heinrich

© Photothek Media Lab

Lucks, Max

Bündnis 90/Die Grünen

Max Lucks

Max Lucks

© Max Lucks/ Jelle Siemer

Ramelow, Bodo

Bundestagsvizepräsident

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

© DBT/ Inga Haar

Becker, Desiree

Die Linke

Desiree Becker

Desiree Becker

© Desiree Becker/ Maurice Jelinski

Ramelow, Bodo

Bundestagsvizepräsident

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

© DBT/ Inga Haar

Theis, Roland

CDU/CSU

Roland Theis

Roland Theis

© Roland Theis/ Carsten Simon

Otten, Gerold

AfD

Gerold Otten

Gerold Otten

© Gerold Otten/ Studio Loske

Schmid, Christoph

SPD

Christoph Schmid

Christoph Schmid

© Christoph Schmid/ Susie Knoll

Mayer, Stephan

CDU/CSU

Stephan Mayer

Stephan Mayer

© DBT/Inga Haar

Ramelow, Bodo

Bundestagsvizepräsident

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

© DBT/ Inga Haar

Dokumente

  • 21/1371 - Antrag: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 167 KB — Status: 27.08.2025
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 21/2117 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Bundesregierung - Drucksache 21/1371 - Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 182 KB — Status: 08.10.2025
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 21/2118 - Bericht: gemäß § 96 der Geschäftsordnung zu dem Antrag der Bundesregierung - Drucksachen 21/1371, 21/2117 - Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 168 KB — Status: 08.10.2025
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Der Präsident verkündet das Ergebnis der namentlichen Abstimmung zu ZP 9 (Verbrenner-Verbot).



Beschlussempfehlung 21/2117(Dokument, öffnet ein neues Fenster) (Antrag 21/1371(Dokument, öffnet ein neues Fenster) anzunehmen)

namentliche Abstimmung
20:27:49: Beginn
20:50:20: Ende
Ergebnis: Beschlussempfehlung angenommen
Gesamt: 570 Ja: 494 Nein: 72 Enthaltungen: 4

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

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Ausdruck aus dem Internet-Angebot des Deutschen Bundestages

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw37-de-bundeswehr-unmiss-1107424

Stand: 20.08.2026