Bundeswehreinsatz im Roten Meer soll fortgeführt werden

Die Besatzung der „Hessen“ steht an Deck der Fregatte und wird für den besonderen Einsatz im Rahmen von EUNAVFOR (European Naval Force) Aspides geehrt. (© picture alliance/dpa | Sina Schuldt)
Liveübertragung: Mittwoch, 7. Oktober, 17.30 Uhr
Die Bundeswehr soll sich weiterhin an der EU-geführten Operation Eunavfor Aspides zur Abwehr von Angriffen der Huthi-Milizen auf die Schifffahrt im Roten Meer beteiligen. Einen entsprechenden Antrag der Bundesregierung berät der Bundestsag am Mittwoch, 7. Oktober 2026, erstmals. Nach halbstündiger Debatte ist die Überweisung des aktuell noch nicht vorliegenden Antrags an die Ausschüsse geplant. Federführend bei den weiteren Beratungen soll der Auswärtige Ausschuss sein.
Das derzeitige Mandat endet am 31. Oktober 2026. Die Bundeswehr beteiligt sich seit dem 23. Februar 2024 an der Operation Eunavfor Aspides. Aktuell ist der Einsatz von bis zu 350 Soldatinnen und Soldaten vorgesehen. Im Jahr davor lag die Einsatzobergrenze noch bei 700. (hau/28.09.2026)