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Auswärtiges

Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan

Die Bundesregierung setzt sich für die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (Unmiss) im Rahmen der Mission der Vereinten Nationen ein. Ihren Antrag (21/8293(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hat der Bundestag am Mittwoch, 7. Oktober 2026, erstmals debattiert. Nach 30-minütiger Aussprache wurde der Antrag an die Ausschüsse überwiesen. Federführend bei den weiteren Beratungen ist der Auswärtige Ausschuss. 

Antrag der Bundesregierung

Die Bundeswehr soll ihren Einsatz im Rahmen von Unmiss um ein weiteres Jahr fortsetzen. Wie die Bundesregierung schreibt, sollen unverändert bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden können, die „Führungs-, Verbindungs-, Beratungs-, Beobachtungs- und Unterstützungsaufgaben“ übernehmen und bei der technischen Ausrüstung und Ausbildung truppenstellender Nationen helfen sollen.

Der Einsatz erfolge auf Grundlage der Resolution 1996 (2011) und folgender Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Aufgabe der UN-Mission in Südsudan ist laut Antrag der Schutz von Zivilpersonen, die Beobachtung der Menschenrechtslage, die Absicherung der bereitgestellten humanitären Hilfe und die Unterstützung bei der Umsetzung des Friedensabkommens und des Friedensprozesses. Das Mandat ist bis Ende Oktober 2027 befristet. Die einsatzbedingten Zusatzausgaben beziffert die Bundesregierung für diesen Zeitraum auf rund 900.000 Euro. Das derzeitige Mandat endet am 31. Oktober 2026. (ahe/hau/08.10.2026)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Nouripour, Omid

Bundestagsvizepräsident

Omid Nouripour

Omid Nouripour

© Omid Nouripour/Stefan Kaminski

Güler, Serap

Staatsministerin im Auswärtigen Amt

Serap Güler

Serap Güler

© Serap Güler/ Laurence Chaperon

Otten, Gerold

AfD

Gerold Otten

Gerold Otten

© Gerold Otten/ Studio Loske

Hartmann, Sebastian

Parlamentarischer Staatssekretär der Verteidigung

Sebastian Hartmann

Sebastian Hartmann

© Sebastian Hartmann

Brugger, Agnieszka

Bündnis 90/Die Grünen

Agnieszka Brugger

Agnieszka Brugger

© Agnieszka Brugger/Anne Hufnagl

Becker, Desiree

Die Linke

Desiree Becker

Desiree Becker

© Desiree Becker/ Maurice Jelinski

Pohlmann, Jan-Wilhelm

CDU/CSU

Jan-Wilhelm Pohlmann

Jan-Wilhelm Pohlmann

© Jan-Wilhelm Pohlmann

Koch, Heinrich

AfD

Heinrich Koch

Heinrich Koch

© Heinrich Koch/ Hauser

Coße, Jürgen

SPD

Jürgen Coße

Jürgen Coße

© Jürgen Coße/ Maximilian König

Nouripour, Omid

Bundestagsvizepräsident

Omid Nouripour

Omid Nouripour

© Omid Nouripour/Stefan Kaminski

Dokumente

  • 21/8293 - Antrag: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 175 KB — Status: 30.09.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Überweisung 21/8293(Dokument, öffnet ein neues Fenster) beschlossen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
Auswärtiges

Bundestag verlängert Bundeswehreinsatz in Südsudan

Der Bundestag hat am Donnerstag, 15. Oktober 2026, hat die von der Bundesregierung in einem Antrag (21/8293(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) geforderte Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (Unmiss) im Rahmen der Mission der Vereinten Nationen angenommen. In namentlicher Abstimmung votierten 496 Abgeordnete für die Mandatsverlängerung, 73 stimmten dagegen. Es gab vier Enthaltungen. Zu der nach 30-minütiger Aussprache angesetzten Abstimmung hatte der Auswärtige Ausschuss eine Beschlussempfehlung (21/8613(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) abgegeben. Vom Haushaltsausschuss lag ein Bericht gemäß Paragraf 96 der Geschäftsordnung des Bundestages (21/8615(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) zur Finanzierbarkeit vor.

Bundeswehreinsatz im Südsudan (Unmiss)

Antrag der Bundesregierung

Die Bundeswehr soll ihren Einsatz im Rahmen von Unmiss um ein weiteres Jahr fortsetzen, lautete die Forderung im Regierungsantrag. Wie die Bundesregierung schreibt, sollen unverändert bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden können, die „Führungs-, Verbindungs-, Beratungs-, Beobachtungs- und Unterstützungsaufgaben“ übernehmen und bei der technischen Ausrüstung und Ausbildung truppenstellender Nationen helfen sollen.

Der Einsatz erfolge auf Grundlage der Resolution 1996 (2011) und folgender Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Aufgabe der UN-Mission in Südsudan ist laut Antrag der Schutz von Zivilpersonen, die Beobachtung der Menschenrechtslage, die Absicherung der bereitgestellten humanitären Hilfe und die Unterstützung bei der Umsetzung des Friedensabkommens und des Friedensprozesses. Das Mandat ist bis Ende Oktober 2027 befristet. Die einsatzbedingten Zusatzausgaben beziffert die Bundesregierung für diesen Zeitraum auf rund 900.000 Euro. Das derzeitige Mandat endet am 31. Oktober 2026. (ahe/hau/15.10.2026)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Ramelow, Bodo

Bundestagsvizepräsident

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

© DBT/ Inga Haar

Rachel, Thomas

CDU/CSU

Thomas Rachel

Thomas Rachel

© Thomas Rachel/ Tobias Koch

Koch, Heinrich

AfD

Heinrich Koch

Heinrich Koch

© Heinrich Koch/ Hauser

Heinrich, Gabriela

SPD

Gabriela Heinrich

Gabriela Heinrich

© Photothek Media Lab

Amtsberg, Luise

Bündnis 90/Die Grünen

Luise Amtsberg

Luise Amtsberg

© Bündnis 90/Die Grünen / Stefan Kaminski

Kaminski, Maren

Die Linke

Maren Kaminski

Maren Kaminski

© Maren Kaminski/ Martina Hamich

Koob, Markus

CDU/CSU

Markus Koob

Markus Koob

© CDU Hochtaunus/ Meik Merkelbach

Otten, Gerold

AfD

Gerold Otten

Gerold Otten

© Gerold Otten/ Studio Loske

Schmid, Christoph

SPD

Christoph Schmid

Christoph Schmid

© Christoph Schmid/ Susie Knoll

Mayer, Stephan

CDU/CSU

Stephan Mayer

Stephan Mayer

© DBT/Inga Haar

Ramelow, Bodo

Bundestagsvizepräsident

Bodo Ramelow

Bodo Ramelow

© DBT/ Inga Haar

Dokumente

  • 21/8293 - Antrag: Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 175 KB — Status: 30.09.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 21/8613 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Bundesregierung - Drucksache 21/8293 - Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 493 KB — Status: 14.10.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 21/8615 - Bericht: gemäß § 96 der Geschäftsordnung zu dem Antrag der Bundesregierung - Drucksachen 21/8293, 21/8613 - Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission der Vereinten Nationen in Südsudan (UNMISS)
    PDF | 518 KB — Status: 14.10.2026
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • namentliche Abstimmung zu Beschlussempfehlung 21/8613(Dokument, öffnet ein neues Fenster) (Antrag 21/8293(Dokument, öffnet ein neues Fenster) annehmen)
  • 18:13:52: Beginn der Abstimmung
  • 18:36:51: Ende der Abstimmung
  • endgültiges Ergebnis
  • Gesamt: 573 Ja: 496 Nein: 73 Enthaltungen 4


Beschlussempfehlung 21/8613(Dokument, öffnet ein neues Fenster) angenommen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

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Ausdruck aus dem Internet-Angebot des Deutschen Bundestages

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw41-de-bundeswehr-unmiss-1217516

Stand: 22.10.2026