Alumna des Quartals 2/2025

IPS-Alumna aus Griechenland – Aggeliki Bozini-Andreevski

Porträtfoto einer jungen Frau

(© Frank Nuernberger)

Aggeliki ist Juristin mit griechisch-deutschem Doppelabschluss und gehörte zum IPS-Jahrgang 2019. Hier beantwortet sie unsere Fragen:

Wie war dein beruflicher Werdegang außerhalb des IPS?

- Ich habe Rechtswissenschaften von 2011-2016 in Griechenland studiert, das Staatsexamen dort 2018 abgelegt und anschließend ein LL.M.-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München absolviert. 2022 bestand ich die deutsche Eignungsprüfung für europäische Rechtsanwälte und wurde als deutsche Volljuristin anerkannt. 

Was hast Du nach dem IPS gemacht?

Nach dem Internationalen Parlaments-Stipendium (IPS) sammelte ich praktische Erfahrungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Abgeordnetenbüros auf Bundesebene – zunächst in einer demokratischen Oppositionsfraktion, anschließend in einer Fraktion der Regierungskoalition. In beiden Funktionen lag mein Fokus auf unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und politischen Handlungsfeldern. Heute bringe ich meine juristische Expertise und mein politisches Verständnis in meiner Tätigkeit als Referentin der Geschäftsführung in einem führenden deutschen Unternehmen erfolgreich zusammen.„

Wie hat das IPS Dich vorangebracht?

- Das IPS öffnete mir nicht nur beruflich Türen: Ohne das IPS wäre meine berufliche Entwicklung so kaum möglich gewesen. Der Austausch mit Abgeordneten, Fraktionen und internationalen Stipendiat*innen prägte meine juristische Perspektive nachhaltig.

Wie bist Du als IPS-Alumna aktiv?

- Besonders am Herzen liegt mir das starke und internationale Alumni-Netzwerk. Ich engagiere mich regelmäßig für die Sichtbarkeit des IPS in Griechenland – unter anderem in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft in Athen. Dabei berate ich potenzielle Bewerberinnen. Als Berlinerin ist es für mich schon zur Tradition geworden, jeden neuen Jahrgang griechischer IPS-Stipendiaten persönlich kennenzulernen und ihnen mit Rat und Tat rund um das Programm und das Leben in Berlin zur Seite zu stehen. 

Hattest Du bei Deiner Arbeit im Bundestag weiterhin mit IPS zu tun?

- Ich betreute regelmäßig IPS-Praktikanten aus verschiedenen Ländern. Darüber hinaus habe ich dieses Jahr im Rahmen des interkulturellen Trainings die derzeitigen Stipendiatinnen und Stipendiaten über die Arbeitsweise in den Abgeordnetenbüros eingeweiht und sie mit meiner Karrierelaufbahn versucht zu inspirieren. 

Wie würdest Du Deine IPS-Erfahrung in einem Satz beschreiben?

Das IPS hat mich nicht nur juristisch weitergebracht – es hat mein Leben geprägt, meinen Horizont erweitert und mich in ein einzigartiges Netzwerk eingebunden, wofür ich unendlich dankbar bin.

 

Wir danken Aggeliki für Ihr Engagement, das Kurzinterview und wünschen der jungen IPS-Familie weiterhin alles Gute!