65 Jahre Mauerbau: Open-Air-Ausstellung am Brandenburger Tor, Programm in ganz Berlin
Vor 65 Jahren begann die SED, die Menschen in der DDR einzumauern. Ab heute bis zum 17. August erinnern eine Open-Air-Ausstellung und eine Installation am Brandenburger Tor an den Mauerbau und seine Opfer. Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, war heute bei der Eröffnung.
„Der Mauerbau war die in Beton gegossene Botschaft der SED an die Menschen in der DDR: Eure Freiheit liegt in unseren Händen“, betonte Zupke. „Die Mauer war mehr als Beton und Stacheldraht – sie teilte die damalige Welt in Demokratie auf der einen und Diktatur auf der anderen Seite. Für mich steht sie aber auch für all die Menschen, die bei dem Versuch, in die Freiheit zu gelangen, ums Leben kamen.“
Zupke erinnert zugleich daran, wie wichtig es ist, die Erinnerungen der Zeitzeugen zu bewahren: „Wer am Tag des Mauerbaus geboren wurde, geht heute bald in Rente. Wir müssen die Erinnerungen der Zeitzeugen jetzt sichern.“
Rund um den 13. August finden in ganz Berlin Zeitzeugengespräche, Führungen, Gedenkveranstaltungen, Lesungen und Konzerte statt. Das vollständige Programm finden Sie auf der Website von Kulturprojekte Berlin.