14.09.2026 | Parlament

Austausch mit Auszubildenden: Wissen über SED-Unrecht weitertragen

Das Foto zeigt eine Frau, die ein einem Raum an einem Holztisch sitzt und gestikulierend spricht. Im Vordergrund sind die Köpfe und Rücken von Menschen erkennbar 8von hinten), zu denen die Frau spricht.
Das Foto zeigt eine Frau , die in einem Raum an einem U-förmigen Tisch sitzt und gestikulierend spricht. Sie sitzt mit dem Rücken zur Kamera. Ihr gegenüber sitzen junge Frauen und schauen sie an. Hinter den Frauen sieht man durch Fensterscheiben das Reichstagsgebäude.

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Die SED-Opferbeauftragte beim Gespräch mit den Auszubildenden. (© Team Zupke)

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Die Auszubildenden besuchten Berlin im Rahmen ihrer Ausbildungsfahrt. (© Team Zupke)

Eine Gruppe Auszubildender einer Hamburger Rechtsanwaltsgesellschaft besuchte am 14. September 2026 die SED-Opferbeauftragte im Deutschen Bundestag. Angehende Kaufleute für Büromanagement und Rechtsanwaltsfachangestellte waren zu einer Ausbildungsfahrt zur politischen und rechtlichen Bildung in Berlin.

Im Gespräch gab Evelyn Zupke persönliche Einblicke in ihr Leben in der DDR und ihr Engagement im Weißenseer Friedenskreis und während der Friedlichen Revolution 1989. Zudem stellte sie ihr heutiges Amt als unabhängige Ombudsperson für die Opfer der SED-Diktatur beim Deutschen Bundestag vor.

In einer Fragerunde erkundigten sich die Auszubildenden nach Repression und Verfolgung in der DDR. Ebenso wollten die jungen Menschen mehr über die Schicksale von Opfern des SED-Regimes erfahren. Darüber hinaus interessierten sie sich für den konkreten Einfluss der Opferbeauftragten auf die Politik.

Der SED-Opferbeauftragten ist der regelmäßige Austausch mit Schülern und Azubis wichtig. Wer aus erster Hand hört, was Menschen in der SED-Diktatur erlebt haben, versteht sehr konkret, was Freiheit und Rechtsstaatlichkeit bedeuten. Die Folgen der SED-Diktatur reichen bis in die Gegenwart – im Leben vieler Betroffener ebenso wie in unserem Blick auf staatliche Macht, Grundrechte und Demokratie.