05.10.2026 | Parlament

Auszeichnung zum Tag der Deutschen Einheit: Evelyn Zupke erhält Bundesverdienstkreuz

Mann mit Urkunde, Frau mit Orden, vor einer Deutschland-Standarte (Fahne mit Adler).
Zwei Frauen umarmen sich herzlich.
Menschen, schick gekleidet, vor Deutschland-Fahne.
Keller, beleuchtet, eine Gruppe von Menschen geht im Gespräch auf den Fotografen zu.

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet Evelyn Zupke mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. (© Bundesregierung / Henning Schacht)

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Zu den Gratulantinnen zählte auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. (© Bundesregierung / Henning Schacht)

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21 besondere Menschen hat Bundespräsident Steinmeier anlässlich des Tages der Deutschen Einheit geehrt, unter ihnen auch die Holocaust-Überlebende Tova Friedman. (© Bundesregierung / Henning Schacht)

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Bundespräsident Steinmeier und Evelyn Zupke bei der Eröffnung der Gedenkstätte im ehemaligen Frauengefängnis Hoheneck am 11. Juli 2024. (© Bundesregierung / Sandra Steins)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die SED-Opferbeauftragte beim Deutschen Bundestag, Evelyn Zupke, anlässlich des Tags der Deutschen Einheit mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Für Evelyn Zupke ist die Ordensverleihung eine große persönliche Ehre – und zugleich eine Anerkennung für das Amt der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur. 

Zu den Geehrten gehören neben Zupke weitere Menschen, die sich in der Friedlichen Revolution engagiert haben oder die Erinnerung an die SED-Diktatur wachhalten. „Ich freue mich, dass zum Tag der Deutschen Einheit Menschen geehrt werden, die den Mut hatten, sich gegen die Diktatur zu stellen – und ebenso Menschen, die heute dazu beitragen, dass unser Land zusammenhält und weiter zusammenwächst“, so Evelyn Zupke.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die SED-Opferbeauftragte haben in den vergangenen Jahren immer wieder mit weiteren Engagierten gemeinsam an das SED-Unrecht und den Widerstand in der DDR erinnert. So eröffneten sie gemeinsam die Gedenkstätte im früheren Frauengefängnis Hoheneck und gedachten des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 bei einer Feierstunde des Deutschen Bundestages.

Evelyn Zupke betont: „Wenn der Bundespräsident Orte wie Hoheneck oder den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau besucht, zeigt das den Betroffenen: Das Unrecht, das ihnen in der Diktatur widerfahren ist, wird heute in unserer Demokratie gesehen und anerkannt. Für meine Arbeit ist das wichtiger Rückenwind, um die Anliegen der Opfer weiter in die politische Debatte zu tragen“, betont Zupke.