AfD fragt nach „Höfesterben“
Berlin: (hib/MIS) Die AfD-Fraktion erkundigt sich bei der Bundesregierung danach, wie sich, nach bio und konventionell unterschieden, die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den letzten 20 Jahren in Deutschland entwickelt hat. In einer Kleinen Anfrage (21/279) mit dem Titel „Einkommensentwicklung der Landwirtschaft und Höfesterben“ fragen die Abgeordneten unter anderem, wie viele der Betriebe im Haupt- und wie viele im Nebenerwerb geführt wurden, wie viele ihren Betrieb von Haupt- auf Neben- und wie viele von Neben- auf Haupterwerb umgestellt haben und wie viele familiengeführt waren.
Außerdem fragen die Abgeordneten nach Insolvenzen und der Verschuldung der Landwirte in den vergangenen Jahren und danach, wie viele Landwirte in den kommenden fünf Jahren schätzungsweise in den Ruhestand gehen werden, und welchen Einfluss das auf das „Höfesterben“ haben werde.
Mit Blick auf das Regierungshandeln interessiert die Abgeordneten zum einen , ob die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vereinbarte einkommenswirksame Ausgestaltung der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie deutlich gesteigerte für die „Erbringung von Klima-, Umwelt- und Tierwohlleistungen“umgesetzt werden und ob das zum anderen auch für die vereinbarte Evaluierung und Überarbeitung der Umsetzung der EU-Richtlinie über unfaire Handelspraktiken gelte, um einen Wettbewerb mit fairen Erzeugerpreisen im Lebensmittelmarkt zu ermöglichen.