Höhere Bundeszuwendung an die NADA wegen höherer Kosten
Berlin: (hib/VOM) Die Bundeszuwendung für die institutionelle Förderung der Nationalen Anti-Doping Agentur Deutschland (NADA) belief sich im Haushaltsjahr 2024 auf 7,3 Millionen Euro und im Haushaltsjahr 2023 auf 6,83 Millionen Euro. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/3161) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/2886) mit. Zur Fußball-Europameisterschaft 2024 erhielt die NADA der Antwort zufolge zudem 46.814 Euro und 39.453 Euro 2023 für die Dopingprävention. Für die Förderung der von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditierten Labore in Köln und Kreischa (Sachsen) seien der NADA 2024 zudem rund 2,82 Millionen Euro und 2023 rund 2,5 Millionen Euro zugegangen. Am Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln seien 2024 damit Personal- und Sachausgaben zu Teilprojekten in sechs Forschungsbereichen gefördert worden, am Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden in Kreischa Personal- und Sachausgaben sowie Investitionen für vier Forschungsprojekte.
Den Anstieg der institutionellen Förderung im Vergleich zum Vorjahr führt die Regierung auf höhere Personal- und Sachkosten zurück. Die Kostensteigerung im Dopingkontrollsystem habe sich durch eine neue Vertragssituation nach einer EU-weiten Neuausschreibung ergeben. Mit den zusätzlichen Bundesmitteln habe die NADA Kostensteigerungen bei den Kontrollen ausgleichen und die Kontrolldichte aufrechterhalten können, heißt es in der Antwort.