Soziale und ökologische Bekleidungsindustrie voranbringen
Berlin: (hib/NKI) Ziel des Textildialogs sei eine soziale, ökologische und ökonomisch nachhaltige Textil- und Bekleidungsindustrie weltweit. Der Fokus solle vorrangig auf Umsetzungsinitiativen in Partnerländern mit Wirkungen vor Ort liegen. Zusätzlich ziele das Format darauf ab, die Einbindung von Akteuren aus Produktionsländern sicherzustellen. Der Textildialog - ein Netzwerk von Partnern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften - agiere dabei bedarfsorientiert und setze auf Eigeninitiative der Teilnehmenden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7306(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/6677(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen.
Für die fachliche Steuerung und Umsetzung standen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Durchschnitt jährlich etwa vier Vollzeitäquivalente in den zuständigen Referaten zur Verfügung. Bundesministerin Reem Alabali Radovan (SPD) habe entschieden, das von Bundesminister Gerd Müller (CSU) im Jahr 2014 ins Leben gerufene Bündnis für nachhaltige Textilien (BNT), das sogenannte Textilbündnis, in einem geänderten Format unter der neuen Bezeichnung „Dialogue for Impact and sustainable Textiles“ (Textildialog) weiterzuführen.