10.08.2026 Digitales und Staatsmodernisierung — Antwort — hib 635/2026

Bundesverwaltung nutzt KI als unterstützendes Werkzeug

Berlin: (hib/LBR) Künstliche Intelligenz wird laut Regierungsangaben in der Bundesverwaltung als reguläres Arbeitswerkzeug eingesetzt, „stets eingebettet in einen Prozess mit menschlicher Vorbesprechung, Prüfung und letztlicher Verantwortung“. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (21/7443(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7187(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor. Darin hatten sich die Abgeordneten unter anderem erkundigt, in welchen Ministerien und nachgeordneten Behörden über die allgemeinen Leitlinien des Bundesinnenministeriums hinausgehende Leitfäden, Richtlinien oder sonstige Regeln für die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) existieren.

Der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Karsten Wildberger (CDU), gehe transparent mit dem Einsatz von KI um und habe dies etwa in Interviews erläutert, schreibt die Bundesregierung in der Antwort weiter.

Eine moderne Verwaltung müsse auch KI als Arbeitswerkzeug nutzen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Vorbemerkung. KI könne bei der Erstellung von Reden und Artikeln, aber auch bei weiteren Texten sowie allgemeiner Verwaltungsarbeit eingesetzt werden. Nach den Empfehlungen der Leitlinien für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bundesverwaltung prüften die Nutzer KI-generierte Inhalte vor der weiteren Verwendung fachlich, geht weiter aus der Antwort hervor. Für die Verarbeitung sensibler dienstlicher Daten bestehe insbesondere die zentrale KI-Plattform der Bundesverwaltung KIPITZ, die in den Rechenzentren des ITZ Bund betrieben werde.

In der Bundesverwaltung stehe für den Themenbereich „Künstliche Intelligenz“ ein Fortbildungsangebot der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung zur Verfügung, das durch anwendungsspezifische und ressortspezifische Angebote ergänzt werde, heißt es in der Antwort weiter.