17.08.2026 Arbeit und Soziales — Kleine Anfrage — hib 643/2026

AfD fragt nach Nettoersatzquote in der Alterssicherung

Berlin: (hib/SAS) Die Frage, wie eine Nettoersatzquote von mindestens 70 Prozent in der Alterssicherung erreicht und finanziert werden kann, thematisiert die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (21/7524(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Dabei verweist sie auf die Empfehlung der von der Bundesregierung eingesetzten Alterssicherungskommission und erkundigt sich unter anderem, welche Leistungen bei der Berechnung der Alterseinkünfte nach Planung der Bundesregierung berücksichtigt werden sollen, welche Definition die Bundesregierung anlegt und auf wen sich diese bezieht - Einzelpersonen, Haushalte, einen Durchschnittsverdiener, Medianverdiener oder eine andere Modellperson beziehungsweise Modellgruppe.

Die Abgeordneten wollen darüber hinaus wissen, ob bei der Berechnung des Erwerbseinkommens beispielsweise auch Einmalzahlungen, Sachbezüge oder der Bezug von Krankengeld einbezogen werden sollen. Auch fragen sie, wie Faktoren wie Familienstand, Steuerklasse oder die Anzahl der Kinder bei der Bestimmung der Nettoersatzquote berücksichtigt werden.