Bericht: Deutsche Rüstungsexporte 2025 leicht gesunken
Berlin: (hib/SAS) Deutschlands Rüstungsexporte sind im vergangenen Jahr leicht gesunken. Laut dem Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im Jahr 2025, der als Unterrichtung (21/7590(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorliegt, lag der Gesamtwert der im Jahr 2025 erteilten Genehmigungen (Einzelgenehmigungen sowie vorliegende Meldedaten zu den Allgemeinen Genehmigungen) bei 13,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 lag dieser bei 13,4 Milliarden Euro.
Mit Genehmigungen in Höhe von 2,27 Milliarden Euro steht die Ukraine laut Bericht erneut an erster Stelle der Empfängerländer deutscher Rüstungsexporte. In die EU sowie in Nato- und Nato-gleichgestellte Länder (wie Australien, Japan und die Schweiz) wurden Ausfuhren in Höhe von 8,7 Milliarden Euro genehmigt.
Für Drittländer, zu denen auch die Ukraine zählt, wurden demnach Ausfuhrgenehmigungen in Höhe von rund 4,6 Milliarden Euro erteilt. So entfielen auf Südkorea Ausfuhren im Wert von 308 Millionen Euro und auf Singapur im Wert von 759,8 Millionen Euro.
Einzelgenehmigungen machten im Jahr 2025 insgesamt rund 8,57 Milliarden Euro (2024: 12,83 Milliarden Euro) aus. Der Wert der Meldewerte von Allgemeinen Genehmigungen wird im Bericht mit rund 4,7 Milliarden Euro beziffert. Außerdem wurden demnach 140 Sammelausfuhrgenehmigungen im Rahmen wehrtechnischer Kooperationen zwischen EU- und Nato-Partnern erteilt. Diese beliefen sich auf einen Gesamtwert von 5,36 Milliarden Euro.
Der Gesamtwert der Genehmigungen für Kleinwaffen und Kleinwaffenteile belief sich 2025 auf 94,7 Millionen Euro (2024: 161,3 Millionen Euro).