26.08.2026 Inneres — Antwort — hib 662/2026

Waffenentzug bei Rechtsextremen und „Reichsbürgern“

Berlin: (hib/CHE) Nach Kenntnis der Bundesregierung haben zum Stichtag 31. Dezember 2024 1.120 rechtsextremistische Personen, 357 „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ sowie 37 Personen des „Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ waffenrechtliche Erlaubnisse besessen. Das geht aus einer Antwort (21/7665(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7377(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Die Linke hervor.

Vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 wurden den Angaben zufolge insgesamt 157 rechtsextremistischen Personen, 191 „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“, zwölf Personen des „Spektrums Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ jeweils waffenrechtliche Erlaubnisse entzogen oder durch diese Personen im Zusammenhang mit einer staatlichen Maßnahme, wie etwa einer vorangegangenen Anhörung durch die Waffenbehörde, freiwillig zurückgegeben. Zahlen für das Erhebungsjahr 2025 liegen der Bundesregierung laut Antwort noch nicht vor. Eine Aufschlüsselung nach Ländern erfolgt aufgrund der föderalen Ordnung nicht, wie die Regierung weiter ausführt.