„Das Parlament“: Themenausgabe Digitale Souveränität
Berlin: (hib/LBR) Die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ widmet sich den Fragen: Wo stehen Deutschland und Europa zwischen Regulierung, Industriepolitik und technologischer Abhängigkeit(Externer Link)? Was müssen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft tun, um die digitale Zukunft mehr selbst mitbestimmen zu können?
Im Interview wirbt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, Thomas Jarzombek (CDU), für weitere Anstrengungen zur Stärkung der digitalen Souveränität(Externer Link) in der Bundesrepublik. Deutschland und die EU müssten ihre Marktmacht nutzen. Zudem müsse verhindert werden, dass Wertschöpfung, in andere Staaten abfließe.
Mit den Voraussetzungen für Transformation und Wettbewerb und dem Wettlauf um Rechenpower(Externer Link) befasst sich Christof Kerkmann in einem Hintergrundartikel zu den Plänen für Rechenzentren.
Ein Wettrennen mit Amerika lehnt Bertelsmann-Experte Martin Hullin hingegen ab. Er fordert unter anderem europäische KI-Systeme auf Basis von Vertrauen, Transparenz und Nachhaltigkeit(Externer Link)
Mit der Frage, wie öffentliche Verwaltungen in der Bundesrepublik Souveränitätsfragen angehen, hat sich Falk Steiner für die Ausgabe gefasst und ist in den hohen Norden Deutschlands gereist: Office und Windows soll es in der Verwaltung in Schleswig-Holstein künftig nicht mehr geben. Doch die Umstellung auf Open Source läuft nicht reibungslos(Externer Link).
Ein gesamtgesellschaftliches Versagen diagnostiziert der Kölner Medienwissenschaftler Martin Andree im Interview. Vom einst dezentralen Internet sei nicht viel übrig: Wer neben Reichweiten auch die Nutzungszeit untersuche, entdecke ein Netz, in dem Vielfalt zwar existiere, aber kaum noch Aufmerksamkeit finde(Externer Link).
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