Einheitliche dreimonatige Grundausbildung für alle Rekruten
Berlin: (hib/AW) Seit dem 1. Mai dieses Jahres absolvieren alle Rekruten der Bundeswehr in allen Teilstreitkräften und Laufbahnen die gleiche dreimonatige „Heimatschutzausbildung Streitkräfte“, die die bis dahin praktizierte Grund- und Basisausbildung ablöste. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7638(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/7487(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) mit.
Die Ausbildung umfasse die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Gefechtsdienst aller Truppen, Schießen mit Gewehr, Ausbildung Drohne, Innere Führung inklusive Grundlagen des Wehrrechtes, individuelle Resilienzvorsorge, militärische Sicherheit und Wachdienst, ABC-Abwehr, Formaldienst sowie Trainings für die körperliche Leistungsfähigkeit und die Ausbildung zum Einsatzersthelfer A. Die Inhalte und Umfänge der Ausbildung würden kontinuierlich weiterentwickelt, Erkenntnisse aus Konflikten wie dem Krieg in der Ukraine würden in die Ausbildung integriert, wie zum Beispiel der Einsatz von und der Schutz vor Drohnen. Für den Spannungs- oder Verteidigungsfall sei keine zeitliche Verkürzung der dreimonatigen Ausbildung geplant.