Zukunft der Deutschen Akkreditierungsstelle
Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung betont in einer Antwort (21/7731(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/7383(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bedeutung der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) für die deutsche Wirtschaft. „Die Bundesregierung hat 2026 einen Reformprozess eingeleitet, um dem international anerkannten Qualitätsversprechen von Produkten und Dienstleistungen weiterhin gerecht zu werden und Akkreditierungsverfahren zukünftig effektiver und kosteneffizienter auszugestalten.“ Dies sei für Unternehmen in Deutschland von großer Bedeutung. Dabei spiele die DAkkS eine besondere Rolle, denn im Rahmen des Reformprozesses sollen die bisherigen DAkkS-Strukturen neu und zukunftssicher aufgestellt werden. „Mit der personellen Neuaufstellung der DAkkS wird dieser Reformprozess unter Einbindung von Stakeholdern, zuständigen Ressorts und Behörden weiter vorangetrieben“, heißt es in der Antwort.
Wie in einem Ende März 2026 erstellten Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) für eine Akkreditierungsstrategie und Reformagenda der DAkkS dargestellt, „ist eine verlässliche Gesellschafterstruktur der DAkkS wichtig, die im Einklang mit den Vorgaben des europäischen Akkreditierungsrechts steht“, so die Regierung weiter. Diese werde daher für den Bund als Gesellschafter der DAkkS GmbH, soweit erforderlich und gegebenenfalls in Abstimmung mit den anderen Gesellschaftern, sicherstellen, dass die DAkkS auch künftig die Voraussetzungen für die Beleihung nach Paragraf 10 des Akkreditierungsstellengesetzes erfüllt, einschließlich einer „staatsdominierten Gesellschafterstruktur“. Der Reformprozess werde unter Einbindung der neuen Interims-Geschäftsführung, aller Gesellschafter sowie der beteiligten Ressorts vorangetrieben.