Kosten für das Netzengpassmanagement 2024 und 2025
Berlin: (hib/NKI) Die Gesamtkosten des Netzengpassmanagements für das Jahr 2024 haben bei rund 2,95 Milliarden Euro gelegen, für das Jahr 2025 sind es rund 3,08 Milliarden Euro gewesen. Das geht aus der Antwort (21/7804(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7643(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hervor.
Im Netzengpassmanagement werden alle Maßnahmen aufgelistet, die Netzbetreiber beachten müssen, um eine Überlastung des Stromnetzes und gefährliche Spannungsunterschiede zu verhindern oder zu beseitigen. Für die vergangenen beiden Jahre seien Kosten aufgeschlüsselt durch folgende Posten zustande gekommen: für den finanziellen Ausgleich an die Erneuerbare-Energien-Anlagenbetreiber (2024: 554 Millionen Euro, 2025: 435 Millionen Euro), für die Kosten für Redispatch mit konventionellen Marktkraftwerken, die durch die Abregelung erneuerbarer Energien und den Einsatz konventioneller Kraftwerke entstanden sind (2024: 1,23 Milliarden Euro, 2025: 1,18 Milliarden Euro), für die Vorhaltekosten von Reservekraftwerken (2024: 696 Millionen Euro, 2025: 955 Millionen Euro) und für die Abrufkosten der Reservekraftwerke (2024: 372 Millionen Euro, 2025: 412 Millionen). Außerdem kamen saldierte Kosten für Countertrading (2024: 98 Millionen Euro, 2025: 96 Millionen Euro) hinzu.