09.09.2026 Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen — Antwort — hib 698/2026

Sanierungsstau bei Sportstätten und Schwimmbädern

Berlin: (hib/HLE) In vielen Städten und Gemeinden gibt es bei Sportstätten einschließlich Schwimmbädern einen erheblichen Sanierungsstau. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7807(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7625(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Das würden beispielsweise die Daten im Kommunalpanel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 2026 zum Investitionsrückstand der Kommunen im Bereich Sport zeigen. „Dem Bund ist bewusst, dass eine gut funktionierende und zukunftsfähige soziale Infrastruktur eine wichtige Grundlage für das Zusammenleben in Städten und Gemeinden ist“, schreibt die Regierung und verweist auf die besondere Bedeutung von Schwimmbädern als Orten der Begegnung, der Erholung, der körperlichen Aktivität und nicht zuletzt als Orten, an denen man Schwimmen lernen und seine Schwimmfähigkeit erhalten könne.

Deshalb leiste der Bund mit verschiedenen Programmen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Sport- und Schwimmbadinfrastruktur. Der Deutsche Bundestag habe für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 Programmmittel in Höhe von 916 Millionen Euro für ein neues Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) bereitgestellt, davon 250 Millionen Euro ausschließlich für die Sanierung von Schwimmbädern. Zur Zahl der Schwimmbäder in Deutschland lägen der Bundesregierung keine Daten vor, heißt es in der Antwort.