Evaluierungsbericht zur Forschungszulage vorgelegt
Berlin: (hib/SCR) Die Bundesregierung hat den Evaluierungsbericht zum Forschungszulagengesetz für den Zeitraum 2021 bis 2025 als Unterrichtung (21/7999(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorgelegt. Der Abschlussbericht von KMU Forschung Austria, WIFO und ifo Institut stammt vom Dezember 2025.
In ihrer Stellungnahme bewertet die Bundesregierung die Forschungszulage positiv. Nach den Ergebnissen der Evaluation hätten Unternehmen mit positiv beschiedenem Antrag ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) im Durchschnitt um 13,7 Prozent und die Zahl ihrer in diesem Bereich Beschäftigten um 11,4 Prozent erhöht. Die FuE-Aktivitäten seien damit „signifikant“ gestiegen. Weiter hervorgehoben wird, dass ein „Förder-Euro mindestens einen Euro an internen FuE-Ausgaben“ auslöse. Die Zulage führe zudem „nachweislich“ zu privaten Mehrinvestitionen. „Damit zeigt sich, dass die Forschungszulage einen wertvollen und positiven Beitrag zur Förderung von Innovation und Entwicklung leistet und auch künftig mit einer weiterhin spürbaren und förderlichen Wirkung zu rechnen ist“, resümiert die Bundesregierung.
Die Bundesregierung begrüßt die Empfehlung der Evaluatoren, die Ausrichtung der Forschungszulage auf kleinere und mittlere Unternehmen noch zu verbessern und das Antragsverfahren weiter zu optimieren. Diese Empfehlungen wolle sie „nach Möglichkeit“ bei der Weiterentwicklung der Forschungszulage berücksichtigen. Eine weitere Ausweitung der Bemessungsgrundlage müsse dem Bericht zufolge genau abgewogen werden.