Bundesregierung sieht keine Fähigkeitslücke bei FCAS
Berlin: (hib/SCR) Das Programm Next Generation Weapon System (NGWS) läuft nach Angaben der Bundesregierung vertraglich aus. Über einen vorzeitigen Abschluss des Anteils Next Generation Fighter werde derzeit verhandelt, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7887(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/7603(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Wegen der laufenden Verhandlungen könnten derzeit noch keine „abschließenden Aussagen“ zu den rechtlichen, finanziellen und vertraglichen Folgen getroffen werden, betont die Bundesregierung.
Eine Fähigkeitslücke sei durch das Auslaufen des NGWS-Programms nicht entstanden. „Die bestehenden Systeme sind integraler Bestandteil eines FCAS und werden entsprechend ihrer Kompatibilität in das Gesamtsystem integriert“, heißt es in der Antwort. FCAS steht für „Future Combat Air System“. Die Risiken würden fortlaufend analysiert und seien derzeit „nicht quantifizierbar“. Eine Nutzung des stufenweise aufwachsenden Gesamtsystems FCAS sei ab 2040 vorgesehen. Es werde fortlaufend durch weitere Komponenten ergänzt und weiterentwickelt.
Teilfähigkeiten für FCAS soll laut Bundesregierung das nationale Forschungs- und Technologieprogramm Combat Fighter System Nucleus (CFSN) bereitstellen. Ziel des Programms sei die Bereitstellung von Experimentalplattformen für unbemannte Kampfflugzeuge. Es sei ein „zu den internationalen Aktivitäten komplementäres Programm“.