Humanitären Hilfen zu 98 Prozent „gendersensibel“
Berlin: (hib/AHE) Das Auswärtige Amt hat im Jahr 2025 seine humanitäre Hilfe laut Bundesregierung zu 98 Prozent mindestens „gendersensibel“ umgesetzt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/7953(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7539(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor.
Im Jahr 2025 sind demnach mindestens 19,1 Millionen Euro und damit zwei Prozent der Mittel der humanitären Hilfe Deutschlands „genderneutral“, mindestens rund 876 Millionen Euro (91,7 Prozent) „gendersensibel“ und mindestens knapp 96 Millionen Euro (6,3 Prozent) „genderresponsiv“ eingestuft worden. Aufgrund der sukzessiven Verbesserung der Datenerfassung seien die Daten für 2024 und 2025 gegebenenfalls nicht vollständig.
Wie die Bundesregierung weiter ausführt, entstammten diese Definitionen der „Handreichung zur Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung von Frauen und Mädchen“ des Fachausschusses für Entwicklungszusammenarbeit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Aus Gründen der internationalen Vergleichbarkeit orientiert sich das Auswärtige Amt, wo immer möglich, an den international üblichen Begrifflichkeiten und Definitionen.