Wachstum bei ambulanten Pflegekräften prognostiziert
Berlin: (hib/PK) Der Bedarf an ambulanten Pflegekräften wird nach Einschätzung der Bundesregierung in den nächsten Jahren weiter wachsen. Das Bundesgesundheitsministerium habe im November 2024 ein Fachkräftemonitoring beauftragt. Ziel sei es, ein Modell zu entwickeln, mit dessen Hilfe das aktuelle und künftige Angebot sowie der jeweilige Bedarf an Personal dargestellt und für die Zukunft prognostiziert werden könne, heißt es in der Antwort (21/8049(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7710(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
Zu erwarten ist demnach ein Anstieg der Erwerbtätigen sowohl bei ambulanten Pflegefachkräften wie auch bei Hilfs- und Assistenzberufen. Bei Fachkräften sei von einer steigenden Tendenz auszugehen, heißt es in der Antwort. So seien 2023 rund 207.000 Pflegefachkräfte im ambulanten Bereich beschäftigt gewesen. Für das Jahr 2030 werde eine Zahl von 221.000 Erwerbstätigen prognostiziert.
Auch für Hilfs- und Assistenzberufe in der Pflege sei ein Anstieg an Erwerbstätigen zu erwarten. 2023 seien rund 156.000 Erwerbstätige im ambulanten Bereich tätig gewesen, 2030 werde mit einem Anstieg auf 167.000 Erwerbstätige gerechnet.