AfD: Einwanderung als Ursache der Bildungskrise benennen
Berlin: (hib/CHE) Die „Einwanderungspolitik als Ursache der Krise im deutschen Bildungssystem benennen und konsequent angehen“, das fordert die AfD-Fraktion in einem Antrag (21/8120(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Darin schreibt die Fraktion: „Die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie belegen erneut einen dramatischen Leistungsabfall deutscher Schüler in den Kernkompetenzen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Dieser besorgniserregende Trend gefährdet die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland und den Wohlstand kommender Generationen. Der entscheidende Faktor für diesen Leistungsabfall ist in der Masseneinwanderung zu sehen.“
Die Abgeordneten fordern von der Bundesregierung unter anderem, den Faktor Einwanderung in Bildungsstudien durch die Formulierung entsprechender Kriterien transparent zu machen: „Künftige Bildungsstudien müssen den Zusammenhang zwischen dem Anteil von Schülern mit nicht-deutscher Herkunft und dem Abschneiden Deutschlands im PISA-Ländervergleich lückenlos und unbeschönigt statistisch erfassen und ausweisen.“ Außerdem soll eine bundesweite Vorschul- und Sprachpflicht eingeführt werden: „Kein Kind darf in eine reguläre Grundschulklasse eingeschult werden, das nicht über die für den Unterricht zwingend erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse verfügt.“ In dem Antrag wird außerdem die Einrichtung leistungsorientierter Klassen gefordert. Schulen müssten das Recht erhalten, Klassen nach dem tatsächlichen Leistungs- und Sprachstand der Schüler zu bilden, um eine gezielte Förderung zu gewährleisten und eine Unterforderung leistungsstarker Schüler zu verhindern, schreibt die Fraktion.