Finanzierung der Hightech Agenda Deutschland
Berlin: (hib/JOH) Die aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität finanzierten Maßnahmen zur Umsetzung der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) sind der Bundesregierung zufolge „grundsätzlich neu und an den konkreten Zielen der HTAD ausgerichtet“. Mit ihnen könnten gezielt zusätzliche Impulse für die Stärkung der Schlüsseltechnologien gesetzt sowie Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden, schreibt sie in einer Antwort (21/8151(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/7913(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
Bei der Hightech Agenda Deutschland handle es sich um ein strategisches Grundsatzdokument, in dem konkrete Maßnahmen gebündelt zusammengetragen würden, führt die Bundesregierung aus. Sie fokussiere sich hierfür auf sechs prioritäre Schlüsseltechnologien sowie auf technologische Innovationen in strategischen Forschungsfeldern. Durch die am 20. Mai 2026 veröffentlichten Technologie-Roadmaps würden diese Ziele „mit konkreten technologischen und marktorientierten Meilensteinen“ hinterlegt.
Das konkrete Förderhandeln zugunsten von HTAD und Roadmaps erfolge unterhalb dieser strategischen Ebene im Rahmen entsprechender Förderprogramme und -maßnahmen unterschiedlicher Referate, Abteilungen und Ressorts.
Bereits bestehende Aktivitäten in den Schlüsseltechnologien und strategischen Forschungsfeldern würden grundsätzlich weiterhin aus dem Etat des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR, Einzelplan 30) finanziert, betont die Bundesregierung. Bei den zusätzlichen Mittel im SVIK gehe es darum, gezielt Infrastrukturen und Ökosysteme auszubauen und zu stärken.