28.09.2026 Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit — Antwort — hib 753/2026

Bundesregierung äußert sich zur E-Auto-Förderung

Berlin: (hib/SAS) Die Bundesregierung sieht durch die Förderung von Elektrofahrzeugen keine Wettbewerbsvorteile für chinesische Autohersteller. In ihrer Antwort (21/8079(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/7768(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion, in der solche Nachteile thematisiert werden, verweist sie auf die Auswertungen der Bewilligungen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Laut den Kennzahlen vom 1. September entfallen von den 52.473 bewilligten Förderungen 47.986 (91 Prozent) auf batteriebetriebene E-Autos. Diese seien zu 87 Prozent von Unternehmen mit Sitz außerhalb Chinas hergestellt worden, so die Bundesregierung. Mit 11.680 Förderbewilligungen wurden die meisten Förderungen für Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns erteilt. Für Fahrzeuge des chinesischen Herstellers BYD wurden dem BAFA zufolge seit Beginn der Förderung insgesamt 2.831 Förderzusagen erteilt.

In der Antwort heißt es weiter, der Marktanteil chinesischer Hersteller liege in Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt. Unter den zwanzig am häufigsten neu zugelassenen reinen Elektroautos befand sich im ersten Halbjahr 2026 laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland kein einziges Modell eines chinesischen Herstellers.