Linke stellt Fragen zum Thema Migräne
Berlin: (hib/PK) Mit dem Stand der Migräne-Forschung befasst sich die Linksfraktion in einer Kleinen Anfrage (21/8084(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Die Diagnose Migräne werde in vielen Fällen spät oder gar nicht gestellt. Auch aus diesem Grund griffen viele Patienten zur Selbstmedikation mit nichtrezeptpflichtigen Schmerzmitteln.
Dies führe oft in einen Teufelskreis der Medikamenten-Übergebrauch-Kopfschmerzen (MÜK). Zudem würden Begleitsymptome wie Nackenschmerzen, Übelkeit oder Sehstörungen von Hausärzten oft fehlinterpretiert und eine Migräne entweder nicht erkannt oder stark verharmlost.
Die Abgeordneten wollen wissen, wie die Bundesregierung das Problem Migräne einschätzt, wie die Forschungslage aussieht und welche Initiativen zu dem Thema geplant sind.