Starke Zuwächse bei Urologen und Augenärzten erwartet
Berlin: (hib/PK) Im Jahr 2024 haben nach Angaben der Bundesregierung 217.724 hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte an deutschen Krankenhäusern gearbeitet. 71.383 hauptamtliche Mediziner waren dabei teilzeitbeschäftigt, heißt es in der Antwort (21/8220(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7677(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Grünen-Fraktion.
Das Bundesgesundheitsministerium habe im November 2024 ein Fachkräftemonitoring in Auftrag gegeben, mit dessen Hilfe das künftige Angebot sowie der jeweilige Bedarf an Fachkräften im Gesundheitswesen detailliert dargestellt und prognostiziert werden könne. Demnach könnte im stationären Bereich, also in Krankenhäusern und in stationären Reha-Einrichtungen, die Zahl der erwerbstätigen Ärztinnen und Ärzte auf 229.000 im Jahr 2030 und 231.000 im Jahr 2035 ansteigen.
Die stärksten relativen Zuwächse zwischen 2023 und 2035 werden den Angaben zufolge bei Fachärzten für Augenheilkunde, Urologie und Innere Medizin erwartet. Den größten absoluten Zuwachs soll es bei Ärzten ohne Facharztrichtung, überwiegend Assistenzärzten, geben. Die stärkste Abnahme ist hingegen bei Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin zu erwarten.