Kein Personenfernverkehr auf der Ostbahn zu erwarten
Berlin: (hib/HAU) Gemäß Zielfahrplan sind laut Bundesregierung künftig keine Bedienungen der Schienenstrecke Berlin-Küstrin-Kietz (Ostbahn, RB26) durch Züge des Schienenpersonenfernverkehrs zu erwarten. Eine Bedeutung für den überregionalen Schienengüterverkehr weise die Strecke in der Eisenbahnverkehrsprognose 2040 nicht auf, lediglich zwischen Biesdorfer Kreuz Ost und Fredersdorf verkehre nennenswert lokaler Schienengüterverkehr, heißt es in der Antwort der Regierung (21/8266(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7976(Dokument, öffnet ein neues Fenster)).
Der Schienengüterverkehr in Richtung Poznan nutze überwiegend die Strecke Berlin-Frankfurt (Oder)-Grenze Deutschland/Polen, welche aufgrund der in der Verkehrsprognose 2040 unterstellten Prämissen noch weitere Kapazitäten aufweist. Mit der derzeit im Ausbau befindlichen Strecke von Berlin über Angermünde in Richtung Szczecin bestehe darüber hinaus künftig ein weiterer elektrisch befahrbarer Streckenabschnitt in Richtung Nordwestpolen. „Ein Ausbau der Strecke würde daher nahezu vollständig dem Schienenpersonennahverkehr dienen“, heißt es zur Erläuterung, warum die Ostbahn als Maßnahme nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) eingestuft ist.