Linke fordert abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren
Berlin: (hib/CHE) Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (21/8389(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) den Erhalt der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte („Rente mit 63“, 45 Beitragsjahre). Auch die Möglichkeit, nach 35 Beitragsjahren im Alter von 63 Jahren mit Abschlägen vorzeitig in Rente gehen zu können, müsse erhalten bleiben, fordern die Abgeordneten. Eine Anhebung der Altersgrenze für die früheste Inanspruchnahme der Rente für langjährig Versicherte würde die Lebensgestaltungsspielräume älterer Menschen erheblich einschränken. Sie ignoriere zudem verschiedene Gründe, die zu einer Inanspruchnahme dieser Rentenart mit hohen Abschlägen führen können, wie beispielsweise die Pflege von Angehörigen oder die zunehmende Schwierigkeit, aus gesundheitlichen Gründen im bisherigen Beruf weiterarbeiten zu können. „Ein erschwerter Zugang zur Rente für langjährig Versicherte kann somit auch Zusatzkosten für die Individuen und den Staat verursachen, zum Beispiel durch einen Anstieg der Ausgaben für Erwerbsminderungsrenten oder wegen Arbeitslosigkeit“, warnt die Fraktion.