12.10.2026 Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit — Unterrichtung — hib 811/2026

Bericht: Strahlenexposition in Deutschland leicht gesunken

Berlin: (hib/SAS) Die Strahlenexposition in Deutschland ist im Jahr 2022 leicht gesunken. Die berechnete Gesamtexposition der Bevölkerung betrug 3,6 Millisievert pro Person und war damit 0,2 Millisievert niedriger als im Vorjahr.

Dies geht aus dem Bericht „Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung im Jahr 2022“ (21/8300(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor, den die Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegt hat. Der Bericht gibt Auskunft über die Entwicklung der Radioaktivität in der Umwelt sowie über den Bereich der nichtionisierenden Strahlung im Berichtszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

Als Grund für die gesunkene Gesamtexposition führt die Bundesregierung die um 0,2 mSv gesunkene medizinische Strahlenexposition an. Laut Bericht geht der größte Beitrag zur Strahlenbelastung auf medizinische Anwendungen zurück, insbesondere auf Computertomographie-Untersuchungen. Eine weitere wesentliche Quelle der Strahlenexposition ist das radioaktive Gas Radon und die Inhalation seiner Folgeprodukte, welche sich in Innenräumen ansammeln.