13.10.2026 Gesundheit — Antwort — hib 813/2026

Eigenblutspenden mit geringer praktischer Bedeutung

Berlin: (hib/PK) Die Zahl der Eigenblutspenden (Vollblut- und Apheresespenden) ist nach Angaben der Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren von jährlich 5.921 auf 491 zurückgegangen. Aus den Daten lasse sich ableiten, dass die klassische präoperative Eigenblutspende in Deutschland nur noch eine geringe praktische Bedeutung habe, heißt es in der Antwort (21/8360(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/8076(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.

Daten zur Anzahl von intra- oder postoperativen Maschinellen Autotransfusionen (MAT) werden den Angaben zufolge nicht erfasst. Die MAT sei vor allem bei Eingriffen mit großem erwartetem Blutverlust und bei akuten intraoperativen Blutungen indiziert. Bei einer MAT wird das Wundblut eines Patienten gesammelt und dem Patienten wieder zugeführt. Es handelt sich also um eine Form von Eigenbluttransfusion.