Mehrere Hitzewellen im Juni, Juli und August
Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung prüft nach eigenen Angaben fortlaufend, wie der Hitzeschutz in den verschiedenen Versorgungsbereichen des Gesundheitswesens verbessert werden kann. Aus dem Krankenhaustransformationsfonds könnten auch hitzeschutzrelevante bauliche oder technische Veränderungen mitgefördert werden, heißt es in der Antwort (21/8361(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7857(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Grünen-Fraktion.
Die Förderung von Klimaschutzvorkehrungen weise zwar für sich genommen keinen inhaltlichen Zusammenhang mit der durch die Krankenhausreform angestrebten fachlichen Transformation auf und sei insofern kein eigenständiger Fördertatbestand des Krankenhaustransformationsfonds. Dennoch könnten im konkreten Einzelfall hitzeschutzrelevante bauliche oder technische Anpassungen, wie etwa Verschattung, Gebäudebegrünung oder klimafreundliche Kühlung, als Bestandteil eines förderfähigen Gesamtvorhabens des Fonds berücksichtigt werden.
Den Angaben zufolge hat es 2026 in Deutschland mehrere Hitzewellen und Hitzewarnungen gegeben. Erste konkrete Anhaltspunkte für eine intensive Hitzewelle hätten ab dem 14. Juni 2026 durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) vorgelegen. Hitzewarnungen durch das Modulare Warnsystem (MoWaS) betrafen demnach an mehreren Tagen im Juni, Juli und August die Stadt und den Landkreis Tübingen sowie den Odenwaldkreis.