Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke Hamburg-Berlin
Berlin: (hib/HAU) Alle Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik auf der Bahnstrecke Hamburg-Berlin sind nach Angaben der Bundesregierung für den Betrieb der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) sowie gleichzeitig für die punktförmige Zugbeeinflussung ausgelegt. Die Stellwerkstechnik könne zudem zukünftig auch auf die Zugsicherung mit dem European Train Control System (ETCS) umgerüstet werden, was mit der alten Stellwerkstechnik durchgängig nicht möglich gewesen sei, teilt die Regierung in ihrer Antwort (21/8359(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7973(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) mit.
Zum Zeitpunkt der durchgehenden Wiederinbetriebnahme der Strecke Hamburg-Berlin am 14. Juni 2026 seien „aufgrund der witterungsbedingten Verzögerungen“ vier von fünf LZB-Zentralen noch nicht abgenommen gewesen, heißt es in der Antwort. Die durchschnittliche Fahrzeit zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Berlin-Hauptbahnhof habe sich in der Folge um durchschnittlich 23 Minuten verlängert. Nach Auskunft der DB InfraGO AG sei die verspätete Abnahme nicht auf einen Personalmangel zurückzuführen, schreibt die Bundesregierung.