15.10.2026 Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend — Antwort — hib 836/2026

Gefahren für queere Dating-Kultur

Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung hat keine Kenntnis von einem kausalen Zusammenhang zwischen der Sicherheit von Cruisenden sowie Dating-App-Nutzenden und queerfeindlichen Diskursen. Das schreibt sie in einer Antwort (21/8511(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/8013(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Die Linke, in der diese nach den Gefahren für die Queere Dating- und Cruising-Kultur gefragt hatte. Zu einzelnen Sicherheitsfragen, Ermittlungsergebnissen und Gefahrenlagen könne sie darüber hinaus keine Antwort geben, da die meisten von der Linken erfragten Sachverhalte in die Zuständigkeit der Länder fielen, so die Regierung.

„Belastbare Zahlen zum Dunkelfeld liegen der Bundesregierung nicht vor. Um die Anzeigebereitschaft zu erhöhen, arbeiten die Sicherheitsbehörden der Länder mit Anlauf- und Beratungsstellen zusammen. Weiterführende Informationen finden sich im Abschlussbericht des Arbeitskreises zur Bekämpfung homophober und transfeindlicher Gewalt von 2023 und dem Factsheet Germany des LGBTIQ-Survey III der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) von 2024“, schreibt die Regierung und verweist außerdem auf den Aktionsplan „Queer leben“ aus der vergangenen Legislaturperiode.