Preissteigerungen bei Öl und Gas
Berlin: (hib/NKI) Seit Beginn des Konflikts zwischen den USA und dem Iran zu Anfang dieses Jahres sind die Preise für die genannten Energieträger deutlich gestiegen. Dabei fallen die Preissteigerungen für Diesel und Kerosin - die teilweise bis zu hundert Prozent betragen haben - deutlicher aus als für Rohöl, wo es Preissteigerungen um die 50 Prozent gegeben hat. Das geht aus der Antwort (21/8478(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/8039(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion hervor. Für Gas und Flüssigerdgas hätten sich die Preise um teilweise 162 Prozent erhöht. Neben der Entwicklung im Persischen Golf würden die Preise von weiteren geopolitischen Entwicklungen beeinflusst.
Deutschland decke seinen Rohölbedarf zwar „historisch nur zu einem sehr kleinen Teil direkt aus der Golfregion“. 2025 habe der Anteil am deutschen Rohölimport bei rund 6,1 Prozent gelegen und sei hauptsächlich über den Irak erfolgt. Aufgrund der gestiegenen Weltmarktpreise infolge der Auseinandersetzungen im Nahen Osten sei es zu diesen Preissteigerungen gekommen. „Die Hauptlast der deutschen Versorgung tragen Norwegen, die USA, Libyen und Kasachstan“, heißt es in der Antwort.