19.10.2026 Verkehr — Antwort — hib 842/2026

Hitzebedingte Schäden an Fahrbahnen der Bundesautobahnen

Berlin: (hib/HAU) Hitzebedingte Schäden an den Fahrbahnen der Bundesautobahnen sind laut Bundesregierung Einzelfälle „und kein flächendeckend auftretendes Phänomen“. Es komme in der Regel nur zu kurzen Beeinträchtigungen, heißt es in der Antwort der Regierung (21/8528(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/7924(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Betroffen seien insbesondere ältere, vorgeschädigte und sehr stark belastete Streckenabschnitte in Verbindung mit sehr starker Hitzeeinwirkung über einen längeren Zeitraum. Generell würden diese Bereiche aufgrund ihres Zustands bei der Umsetzung von Erhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen besonders berücksichtigt.

Zur Vermeidung von hitzebedingten Schäden im Bereich der Bundesautobahnen seien in den vergangenen Jahren die Konstruktionsstandards für Betonfahrbahnen verbessert worden, um insbesondere Verschiebungen von Betonplatten oder Blow-ups zu verhindern, schreibt die Bundesregierung. Im Rahmen der Erhaltung werde der Bestand sukzessive ersetzt. „Dies betrifft auch Bereiche, in den es in der Vergangenheit zu hitzebedingten Schäden gekommen ist“, wird mitgeteilt. Die aktuellen Fahrbahnkonstruktionen aus Beton seien deutlich unempfindlicher gegenüber extremer Hitze.