19.10.2026 Inneres — Antwort — hib 843/2026

Straftaten in Bahnhöfen und Zügen im ersten Halbjahr 2026

Berlin: (hib/STO) Über die Zahl der in Bezug auf Bahnhöfe und Züge durch die Bundespolizei im ersten Halbjahr 2026 erfassten Gewaltdelikte und weiteren Straftaten berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/8523(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/8225(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Danach wurden laut der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei im genannten Zeitraum in Bezug auf Bahnhöfe und Züge 14.049 Gewaltdelikte, 1.104 Sexualdelikte. 796 Waffendelikte, 24.162 Eigentumsdelikte und 4.476 Betäubungsmitteldelikte registriert.

In Bezug auf die Gewaltdelikte hatten 5.596 Tatverdächtige die deutsche Staatsangehörigkeit und 4.631 eine nichtdeutsche, während sie bei 75 ungeklärt war und es sich bei 3.210 um unbekannte Tatverdächtige handelte, wie aus der Antwort weiter hervorgeht. Bei den Sexualdelikten belief sich die Zahl der erfassten deutschen Tatverdächtigen danach auf 320 und die der nichtdeutschen Tatverdächtigten auf 368; bei sieben war die Staatsangehörigkeit ungeklärt und bei 353 unbekannt. Bei den Waffendelikten waren der Antwort zufolge 452 deutsche und 316 nichtdeutsche Tatverdächtige registriert; in drei Fällen war die Staatsangehörigkeit ungeklärt und in 22 Fällen unbekannt.

Die Zahl der deutschen Tatverdächtigen bei den Eigentumsdelikten lag laut Bundesregierung bei 5.283 und die der nichtdeutschen Tatverdächtigen bei 6.948; hier war bei 88 Tatverdächtigen die Staatsangehörigkeit ungeklärt und bei 12.840 unbekannt. Bei den Betäubungsmitteldelikten weist die Vorlage 2.519 deutsche und 1.546 nichtdeutsche Tatverdächtige aus sowie 23 Tatverdächtige mit ungeklärter und 176 mit unbekannter Staatsangehörigkeit.