Strukturwandel hin zur klimaneutralen Wirtschaft
Berlin: (hib/NKI) Die Bundesregierung sieht in der Entwicklung zu einer klimaneutralen Wirtschaft sowohl Chancen als auch Risiken. Diese Transformation sei mit vielfältigen strukturellen Veränderungen verbunden. So ergäben sich im Bereich von Klimaschutztechnologien erhebliche Wachstumschancen, zugleich sei für andere Bereiche von einer rückläufigen Entwicklung auszugehen. „Diesen Strukturwandel gilt es erfolgreich zu bewältigen“, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/8781(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/8034(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Die Bundesregierung teile die Darlegungen des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dass das Verschieben von Klimaschutzmaßnahmen zu höheren Anpassungs- und Transformationskosten in späteren Jahren führen könne. Dabei gelte es immer den globalen Blick zu behalten. In dem aktuellen IPCC-Bericht heiße es, dass ein solches Aufschieben insbesondere höhere Klimawandelkosten sowie höheren Kosten im Energiesystem bedinge. Der Bundesregierung sei bewusst, dass im Zuge der Transformation die Bereiche Klimaschutz sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung zusammengedacht werden müssten. Dabei seien Übergänge und Umbrüche, die mit einer Umstellung weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energieträgern verbunden seien, ebenso zu berücksichtigen und in politische Entscheidungen einzubeziehen.