21 Schiffsunfälle auf Bundeswasserstraßen seit 1. September
Berlin: (hib/HAU) Die Schiffsunfalldatenbank HAVARIS führt zwischen dem 1. September 2026 und dem 19. Oktober 2026 21 Schiffsunfälle auf Bundeswasserstraßen auf. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/8844(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/8643(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor. Elf der Unfälle gab es auf dem Rhein, zweimal war die Donau betroffen, einmal die Mosel. Weitere Unfälle gab es auf der Unteren Havel Wasserstraße (zwei), dem Wesel-Datteln-Kanal, dem Dortmund-Ems-Kanal (zwei) und dem Rhein-Herne-Kanal. Als Unfallursache werden überwiegend „Fehler der nautischen Führung des Schiffes“ angegeben.
In vier Fällen haben die Unfälle der Antwort zufolge zu Sperrungen der Schifffahrt auf dem Rhein geführt. Dreimal war dies in Köln im Bereich der Deutzer Platte (Kilometer 687) der Fall - einmal in Wesseling (Kilometer 669), südlich von Köln. In allen vier Fällen hatten sich Schiffe festgefahren. Die Dauer der Sperrung lag zwischen 25 Minuten und knapp drei Stunden (2h 55min).