AfD fordert mehr Selbstbestimmung statt Impfpflichten
Berlin: (hib/PK) Die AfD-Fraktion wendet sich gegen Impfpflichten und fordert die Akzeptanz eines freiwilligen Immunitätsnachweises als Alternative zur Impfung. Staatlicher Zwang in Gesundheitsfragen sei kontraproduktiv, erzeuge Misstrauen gegenüber dem öffentlichen Gesundheitswesen und führe oft zu Trotzreaktionen, heißt es in einem Antrag (21/8924(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion.
Eine aufgeklärte Bürgerschaft, die selbstbestimmt über ihren Immunstatus entscheiden könne, sei der sicherste Garant für ein gesundes Gemeinwesen. Der Ausschluss Ungeimpfter oder Personen ohne Titernachweis aus dem öffentlichen Leben sei ein unverhältnismäßiger Akt staatlicher Bevormundung.
Die Abgeordneten fordern, das Masernschutzgesetz sowie alle weiteren Regelungen, die eine direkte oder indirekte Pflicht zur Impfung vorsehen, aufzuheben. Die vergütungsrechtlichen Rahmenbedingungen sollten so ausgestaltet werden, dass die Titerbestimmung bei Masern gegenüber der Schutzimpfung nicht benachteiligt werde.