Transferzahlungen an Haushalte in Mosambik
Berlin: (hib/JOH) Transferzahlungen an vulnerable Haushalte im Mosambik haben laut Bundesregierung dazu geführt, dass sich der Ernährungsstatus der betroffenen Familien verbessert hat. Durch das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte und über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) durchgeführte Projekt habe sich unter anderem der tägliche Verzehr von Vitamin-A- sowie proteinreichen Lebensmitteln erhöht, schreibt sie in einer Antwort (21/6230(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/5942(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
Die Haushalte seien in Einzelfällen mit Mobiltelefonen ausgestattet worden, um das Geld über „Mobile Money“ auszahlen zu können. Zur Auswahl der Empfängerhaushalte habe die Regierung von Mosambik nationale Systeme wie das Sozialregister genutzt, erläutert die Bundesregierung. Die Auszahlungen seien über das nationale mosambikanische Sozialsystem erfolgt. Erkenntnisse darüber, dass Begünstigte mehrfach Leistungen erhalten hätten, liegen der Bundesregierung nicht vor.
Das WFP habe die Projektdurchführung mittels Post-Distribution-Monitoring und Ausgabestellenbeobachtungen überwacht. Hinzu seien Begünstigteninterviews gekommen. Der Bundesregierung zufolge zeigen die Daten, dass die Begünstigten den Transfer zielgerichtet eingesetzt hätten.
Das Projekt, heißt es in der Beschreibung, sollte die schwerwiegenden gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Covid19-Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine in Mosambik abfedern. 63.000 Familien sollten dazu mit Transferzahlungen in Höhe von etwa 40 Euro pro Monat und Haushalt unterstützt werden.