Organisation der Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen
Berlin: (hib/DES) Die von der Bundesregierung ausgerufene Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen ist als interdisziplinäre Forschungsinitiative angelegt. Dies antwortet die Bundesregierung (21/7275(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/6613(Dokument, öffnet ein neues Fenster)). Die Einbindung von Akteuren erfolge hierbei funktionsbezogen.
Der sogenannte Steuerungskreis sei das zentrale Expertengremium der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen. Er setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Partner, Betroffenen und Ländern zusammen. Als „Betroffenenorganisationen“ seien die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e. V. und die Stabsstelle Patientenbeteiligung im Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss vertreten.
Die Aufgabe des Steuerungskreises bestehe in der inhaltlichen Ausgestaltung der Dekade. Darunter fallen laut Bundesregierung die Beratungen zur inhaltlichen Schwerpunktsetzung, „zu möglichen Förderbedarfen sowie zu zentralen wissenschaftlichen Fragestellungen und Wissenslücken“. Da es sich um ein Beratungsgremium handele, habe der Steuerungskreis keine Entscheidungsbefugnis. Seine nächsten Sitzungen seien für das vierte Quartal 2026 und das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
Eine Übersicht über die im Zuge der Nationalen Dekade geplanten, begonnenen und fortgeführten Fördermaßnahmen hängt der Antwort in tabellarischer Form an.