05.08.2026 Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit — Antwort — hib 627/2026

Biodiversitätsziele: Ausbau von Artenhilfsprogrammen geplant

Berlin: (hib/SAS) Als Beitrag zur Erreichung der globalen Biodiversitätsziele plant die Bundesregierung, den Schutz seltener Arten zu verbessern. In ihrer Antwort (21/7366(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/6628(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) teilt sie mit, dass sie konkret die nationalen Artenhilfsprogramme weiter ausbauen will. Derzeit werde der zweite Aktionsplan zur Umsetzung der Nationalen Biodiversitätsstrategie 2030 (NBS 2030) erarbeitet und der „Nachsteuerungsbedarf“ ermittelt.

In ihrer Anfrage hatten sich die Grünen nach der Erreichung der Ziele des Weltnaturabkommens von Montreal und der Nationalen Biodiversitätsstrategie erkundigt. Die Bundesregierung erklärt in ihrer Antwort, dass aufgrund der kurzen Laufzeit des Kabinettsbeschlusses zur NBS 2030 im Dezember 2024 viele der Maßnahmen des ersten Aktionsplans nicht mehr beschlossen werden konnten.

Aufgrund der thematischen Breite der NBS 2030 gebe es aber viele „Querverbindungen zu bereits bestehenden Strategien und Programmen“, die ihrerseits zur Zielerreichung beitrügen, heißt es in der Antwort.Die Weiterentwicklung des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz adressiere „Synergien zum Biodiversitätsschutz und Nationaler Wiederherstellungsplan sowie Aktionsplan Meer stellten darüber hinaus “wichtige Weichen„ für naturschutzpolitische Maßnahmen, schreibt die Bundesregierung.

Auf die Frage, welche Ziele des Weltnaturschutzabkommens sie bis 2030 für wahrscheinlich hält, verweist sie auf die vorläufigen Erkenntnisse aus dem Globalen Bericht der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD). Dieser wertet die Nationalberichte der Vertragsstaaten für eine erste Zwischenbilanz aus. Auch die Nationalberichte sind öffentlich zugänglich.