Wissenschaftskooperation mit der Ukraine
Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung unterstützt die Anstrengungen der Ukraine, das in der Europäischen Union vereinbarte Ziel einer Forschungs- und Entwicklungsquote am BIP von drei Prozent zu erreichen. Wie dies praktisch geschieht, ist eine Angelegenheit der ukrainischen Regierung. Das betont die Bundesregierung in einer Antwort (21/7756(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/3499(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Die bilateralen Förderprogramme des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) trügen aber dazu bei, die Absorptionsfähigkeit des ukrainischen Wissenschaftssystems zu verbessern. Seit Beginn der russischen Vollinvasion der Ukraine im Jahr 2022 bis ins Jahr 2029 investiere das BMFTR rund 110 Millionen Euro in die Zusammenarbeit mit der Ukraine im Bereich Forschung und Wissenschaft. Deutschland sei damit in diesem Bereich nach der Europäischen Union der größte bilaterale Unterstützer der Ukraine, so die Regierung.