02.09.2026 Verkehr — Antwort — hib 679/2026

Keine Pläne für Einstellung des Bahnbetriebs wegen Hitze

Berlin: (hib/HAU) Bei der Deutschen Bahn AG (DB AG) hat es Ende Juni 2026 keine Pläne für eine teilweise Einstellungen des Bahnbetriebes aufgrund der erwarteten Hitzewelle gegeben. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (21/7716(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/7486(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor.

Zur Beantwortung der Frage nach ausgefallenen Regelverbindungen in der Zeit vom 25. Juni bis 30. Juni 2026 bei den vom DB Tochterunternehmen DB Regio betriebenen Nahverkehrsstrecken heißt es in der Vorlage: Im Zusammenhang mit den außergewöhnlich hohen Temperaturen im Zeitraum vom 25. Juni bis 30. Juni 2026 sei es vereinzelt zu technischen Störungen an Fahrzeugen gekommen. Insbesondere die über einen längeren Zeitraum anhaltende Hitze auch in den Nachtstunden habe dazu geführt, dass sich Elektronik- und Klimasysteme nicht ausreichend regenerieren und abkühlen konnten und die Fahrzeuge teilweise an ihre technischen Belastungsgrenzen gelangten.

„Ein Großteil der temporären technischen Einschränkungen stand im direkten Zusammenhang mit der außergewöhnlichen Hitzeperiode und konnte mit dem Rückgang der Temperaturen wieder aufgehoben werden“, schreibt die Bundesregierung. Zur Sicherstellung der Fahrzeugverfügbarkeit und zur Durchführung notwendiger Reparaturen sei es während der Hitzeperiode vereinzelt zu Fahrtausfällen gekommen. „Der Anteil fahrzeugbedingter Ausfälle lag dabei bei rund zwei Prozent der Leistung von DB Regio“, heißt es in der Antwort.

Nach Ende der Extremhitze habe sich die Situation zügig stabilisiert. Die fahrzeugbedingten Ausfallkilometer seien auf ein Niveau von deutlich unter einem Prozent zurückgegangen. Die DB Regio AG prüfe erforderliche technische Anpassungen zur weiteren Steigerung der Klimaresilienz und Robustheit der Fahrzeugflotte gegenüber vergleichbaren Extremwetterlagen, teilt die Regierung mit.