Abhängigkeit des deutschen Arbeitsmarkts von China
Berlin: (hib/AHE) Der Bundesregierung liegen nach eigenem Bekunden keine amtlichen statistischen Daten zu der Frage vor, wie viele Arbeitsplätze in Deutschland direkt oder indirekt von China abhängig sind. Wie sie in der Antwort (21/7801(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7221(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) schreibt, erfasse die amtliche Statistik Beschäftigung grundsätzlich nicht nach ihrer Abhängigkeit von einzelnen Absatz- oder Beschaffungsmärkten. Unternehmen seien in globale Wertschöpfungs- und Lieferketten eingebunden und bedienten zugleich mehrere Absatzmärkte. „Eine eindeutige Zuordnung von Arbeitsplätzen zu einem einzelnen Land ist daher nicht möglich.“
Die engsten wirtschaftlichen Verflechtungen mit China bestünden bei Teilen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilindustrie einschließlich ihrer Zulieferer, der Chemie- und der Elektroindustrie, der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie bei einzelnen Bereichen der Pharma- und Medizintechnik.