11.09.2026 Inneres — Antwort — hib 704/2026

Knapp 45.400 Asylberechtigte Ende Juni 2026

Berlin: (hib/STO) Mitte dieses Jahres haben in Deutschland laut Bundesregierung knapp 45.400 asylberechtigte Ausländer gelebt. Wie aus der Antwort der Bundesregierung (21/7815(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/7215(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervorgeht, waren zum Stichtag 30. Juni 2026 im Ausländerzentralregister (AZR) 45.378 Menschen mit einer Asylberechtigung erfasst. Hauptherkunftsland war demnach die Türkei mit 10.918 Asylberechtigten vor Afghanistan mit 7.420 Betroffenen sowie dem Iran mit 4.542 und Syrien mit 4.219 Personen.

Die Zahl der zur Jahresmitte im AZR registrierten Menschen mit Flüchtlingsschutz betrug den Angaben zufolge 716.368. Hauptherkunftsland war in diesen Fällen Syrien mit 262.208 Personen vor Afghanistan mit 152.655 und dem Irak mit 85.314.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, waren zum genannten Stichtag 362.476 Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach Paragraf 25 Absatz 2 des Aufenthaltsgesetzes (subsidiärer Schutz) registriert. Hauptherkunftsländer waren hier laut Bundesregierung Syrien mit 283.981 Fällen sowie der Irak mit 17.373 und Afghanistan mit 14.122.

Mit Aufenthaltserlaubnissen nach Paragraf 25 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes, die wegen Abschiebungsverboten erteilt werden, seien Ende Juni dieses Jahres 169.484 Personen erfasst gewesen, heißt es in der Vorlage ferner. Die Hauptherkunftsländer waren demnach Afghanistan (100.596) vor dem Irak (12.287) und Somalia (9.037).

Die Zahl der zum Stichtag im AZR erfassten Personen mit einer Duldung gibt die Bundesregierung mit 199.271 an. Hauptherkunftsländer waren der Vorlage zufolge die Türkei mit 23.636 Betroffenen vor dem Irak mit 19.399, gefolgt von Afghanistan mit 11.410, Syrien mit 11.235 und Russland mit 11.182.