14.09.2026 Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit — Kleine Anfrage — hib 706/2026

Grüne fragen nach Vorlage des angekündigten Hitzeschutzplans

Berlin: (hib/SAS) In einer Kleinen Anfrage (21/7915(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) thematisiert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die „Folgen der Klimakrise“ und die „Auswirkungen des Hitzesommers“. Konkret will sie unter anderem von der Bundesregierung erfahren, wie sich die Anzahl der Hitzetage im Zeitraum von 2000 bis 2025 sowie im bisherigen Jahresverlauf 2026 entwickelt hat, wie viele Landkreise und kreisfreie Städte bislang keinen Hitzeaktionsplan implementiert haben und weshalb von einem Hitzegipfel abgesehen wurde.

Die Abgeordneten fragen auch nach dem Stand der Erarbeitung des angekündigten nationalen Hitzeschutzplans und danach, bis wann dieser dem Kabinett beziehungsweise dem Bundestag vorgelegt werden soll. Zudem erkundigen sie sich, weshalb die Notlage Hitzewelle anders behandelt werde als andere Natur- und Extremwetterereignisse.

Extreme Hitzeperioden gehörten mittlerweile zu den gravierendsten Folgen der Klimakrise in Deutschland, heißt es in der Anfrage. Dennoch fehle es bislang an einem „kohärenten, verbindlichen und ausreichend finanzierten Hitzeschutzplan“.